Hauskauf/Hausbau – Steuer, Eigenkapital und Darlehen

Die Erfüllung des Wunsches nach einem Eigenheim gehört für viele zur Zukunftsplanung dazu. Doch bevor eine Immobilie erworben oder gar nach den eigenen Wünschen gebaut wird, gehen meist lange Planungsphasen und finanzielle Überlegungen vor. Zu den wichtigsten Parametern gehören hierbei die damit verbundenen Steuern, die intelligente Investition von Eigenkapital sowie die Option eines Darlehens zur Finanzierung oder Überbrückung von Engpässen. Wir von HGK in Hamburg stehen Ihnen beratend zur Seite und unterstützen Sie mit unserer Expertise zuverlässig beim Hausbau oder -kauf.

Kapital realistisch planen

Zunächst sollten Sie sich einen genauen Überblick über Ihre finanzielle Situation machen. Dazu gehört nicht nur eine akkurate Aufstellung der aktuellen Ausgaben und Einkommen, sondern auch vergangene und die in den nächsten Jahren erwarteten Änderungen. Gerade das Miteinbeziehen früherer finanzieller Schwankungen hilft dabei, einen realistischen Ansatz zu bewahren und die eigene Sparfreudigkeit nicht zu überschätzen.
Falls voraussehbare Gehaltserhöhungen oder sonstige finanzielle Zuwendungen zu erwarten sind, sollten Sie dies jedenfalls in Ihr Budget kalkulieren, da Sie durch eine höhere monatliche Abbezahlung meist langfristig viel Geld sparen können. Zudem sollten Sie stets ein finanzielles Polster mit einplanen. Als Regelsatz gilt, dass für die monatlichen Wohnkosten nicht mehr als ein Drittel des zur Verfügung stehenden Einkommens ausgegeben werden sollte.

Steuern, die beim Hauskauf oder Hausbau anfallen

Beim Hausbau kommen einige Steuern zum Tragen, die für Mieter nicht gelten. Es lohnt sich, ein bisschen mehr Zeit mit der Berechnung zu investieren, da dies zum erheblichen Kostenfaktor werden kann. Zu den wichtigsten Steuern in Verbindung mit dem Hausbau oder -kauf gehören:

  • die Grunderwerbsteuer
  • die Grundsteuer
  • die Grundsteuer A
  • die Grundsteuer B

Die Grunderwerbssteuer fällt nur einmalig an, und zwar sobald der Kauf durch einen Notar beurkundet wurde. Sie ist regional abhängig, beträgt aber in der Regel zwischen 3 bis 6.5% des Kaufpreises. Die Grundsteuer hingegen klingt zwar ähnlich, muss aber unbedingt unterschieden werden. Sie fällt jährlich an und wird meist von einer Zahlungsaufforderung durch die Gemeinden beziffert. Bezahlt werden muss sie entweder zum 15. Februar, Mai, August oder November. Dabei wird zwischen der Grundsteuer A und der Grundsteuer B unterschieden. Die Grundsteuer A greift bei landwirtschaftlichen Grundstücken, während die Grundsteuer B bei Baugrundstücken anfällt.
Die Berechnung hängt von den Faktoren Einheitswert, Grundsteuermesszahl und dem Hebesatz ab. Der Einheitswert berechnet sich anhand einer Tabelle, in denen die ortsüblichen Quadratmeterpreise für ein bestimmtes Jahr zusammengefasst sind. Bei der Grundsteuermesszahl wird eruiert, welcher Teil des Einheitswertes steuerpflichtig ist. Der Hebesatz ist schließlich der maßgebliche Faktor und wird unabhängig von der Gemeinde bestimmt. Dadurch ergeben sich regional abhängig teilweise sehr große Unterschiede. Entsprechend empfiehlt es sich, vor dem Kauf mit einem Berater Ihres Vertrauens die voraussichtliche Grundsteuer-Last einschätzen zu lassen.

Mit Eigenkapital zum Eigenheim

Wenngleich die meisten Grundbesitzer einen Kredit aufnehmen, um sich den Traum vom Eigenheim zu erfüllen, lohnt es sich definitiv, schon frühzeitig ein möglichst großzügiges Polster anzusparen. Tatsächlich wird häufig empfohlen, den Hauskauf bzw. -bau zu zumindest 25 % mit Eigenkapital abzudecken. So kann zum einen der Zinssatz möglichst niedrig gehalten und zum anderen die Ratenvereinbarung verkürzt werden. Dennoch sollten Sie keineswegs Ihr gesamtes Vermögen in die Immobilie investieren, schließlich können noch unerwartete Kosten auftreten und auch Verzögerungen belasten das Budget entscheidend. Eine Notfall-Rücklage bringt da deutliche Entspannung und lässt Sie dem Hausbau oder -kauf entspannter gegenüberstehen.

Darlehen zur Überbrückung und Finanzierung

Die Frage der Finanzierung ist mitunter die wichtigste beim Hausbau und -kauf. Hier haben Sie je nach Bank, Anbieter und Bausparvertrag eine große Auswahl an verschiedenen Offerten. Zunächst sollten Sie sich darüber im Klaren werden, wie hoch für Sie die maximale monatliche Rate ausfallen kann. Bedenken Sie dabei stets, dass Rücklagen für etwaige Reparaturen oder unerwartete Kosten eingeplant werden sollten. Schließlich können Sie auch zwischen einem variablen und einem fixen Zinssatz wählen. Wir von HGK in Hamburg beraten Sie gerne zu näheren Fragen und Anliegen rund um das Thema Hausbau und Hauskauf.

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